Automatische Cloud Backups einrichten

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Eines der wichtigsten Dinge bei einer Joomla! Website ist nebst dem Aktualisieren das regelmässige Sichern.

Sei es ein Hackerangriff, ein Hardwarefehler, vor jedem Update oder nach einer Misskonfiguration. Auf eine Sicherung greift man immer wieder gerne zurück.

Hier erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du dir ein Backup automatisch einrichten kannst und wie du die Sicherungsdateien anstatt auf dem Webserver als Cloud-Backup sichern kannst.

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Was du benötigst – Akeeba Backup

Für die automatische Sicherung benötigst du mindestens eine Akeeba Backup Basisversion. Diese kannst du kostenlos donwloaden und installieren. Willst du auch automatisierte Cloud-Backups erstellen, ist eine Pro Version erforderlich. Ein Vergleich der Funktionalitäten zwischen Basis- und Proversion gibt es auf der Website des Entwicklers.

Wir gehen davon aus, dass du Akeeba Backup bereits erfolgreich installiert und konfiguriert hast. Manuelle Backups sind dir geläufig und nun möchten wir die Backups automatisch erstellen.

Backup automatisch anstossen

Damit die Backups automatisch erstellt werden, braucht es einen sogenannten Cron Job. Jeder guter Hosting-Provider bietet dir diese Funktion. Falls nicht, können wir dir NOVATREND als erfahrener Joomla! Provider sehr empfehlen.

Frontend Sicherung aktivieren

Damit der Server in der Lage ist, dein Akeeba Backup in Gang zu setzen, musst du als erstes die Frontend-Sicherung aktivieren.

Klicke dafür im Dashboard der Komponente auf den Knopf “Konfiguration”. Die Konfiguration wird geöffnet und oben rechts unterhalb des Top-Menüs findest du den Knopf “Optionen”.

sicherung konfig

Öffnest du diese Optionen erscheint folgendes Fenster:

sicherung2 konfig

Im Reiter “Frontend Sicherung” kannst du jetzt die Funktion aktivieren. Zudem benötigt diese Form der Sicherung ein Passwort, damit nicht eifach jeder deine Sicherung anstossen kann, der die URL dafür kennt. Das Passwort muss nicht so komplex sein, da es nicht sicherheitsrelevant ist. z.B. der Name deiner Lieblings-Automarke genügt.

Willst du jeweils per Email informiert werden, dass die Sicherung angestossen wurde, kannst du diese Funktion auch aktivieren. Diese Einstellung braucht es aber nicht zwingend.

Cron Job im Hoster cPanel einrichten

Damit du den richtigen Befehl für den Cron-Job ins Admin-Panel kopieren kannst, bietet dir Akeeba die richtigen Pfade und Befehle. Klicke dafür im Dashboard der Komponente auf den Knopf “Planungsinformationen”. Hier werden nun verschiedene Varianten zur Sicherung aufgelistet. Eine genaue Dokumentation aller Varianten findest du auf der Website des Entwicklers.

Ich arbeite da mit dem “wget”- Befehl. D.h. die meisten Provider können mit diesem Aufruf des Crons arbeiten. Die korrekte Anweisung könnte dann folgendermassen aussehen:

wget --max-redirect=10000 "http://DEIN DOMAINNAME/index.php?option=com_akeeba&view=backup&key=DEIN PASSWORT" -O - 1>/dev/null 2>/dev/null

Du musst nur noch den Code oben kopieren und dein Domainnamen sowie das Passwort ersetzen. Zudem musst du dem Cron Job noch angeben, wie regelmässig er das Backup anstossen soll. In meinem Beispiel unten macht er das Täglich um 20:00 Uhr respektive 21:00 Uhr.

cron konfig

Nun ist die automatische Sicherung aktiv. Auch hier kannst du festlegen, ob der Cron Job dir nach Abschluss der Sicherung eine Email senden soll oder nicht. Diese wird unabhängig der Akeeba Backup-Konfiguration versendet. Nun wird deine Joomla Seite gesichert.

Die Sicheungsdateien befinden sich ebenfalls auf dem Webserver unter ROOT/administrator/components/com_akeeba/backup/… Standardmässig werden jeweils die drei neusten Dateien gespeichert.

Ein Cloud Backup am Beispiel von Dropbox einrichten

Stell dir vor, dein Webserver hat ein Hardwaredefekt und deine Seite inklusive allen Sicherungen ist unwiderruflich weg. Dann nützt dir die beste Sicherung nichts mehr. Darum empfiehlt es sich, die Sicherungsdateien getrennt von der Website zu speichern.

Doch sobald man die Sicherungsdatei auf ein anderes Speichermedium (z.B. in die Dropbox) transferiert, sollte man es verschlüsseln. So ist es für jemanden anderen, der die Sicherung unberechtigter Weise in die Hand bekommt, unbrauchbar.

Von *.jpa zu *.jps

Akeeba Sicherungen werden mit der Dateiendung *.jpa gespeichert. Diese Art der Komprimierung kann jedermann entpacken. Sie ist etwa so sicher wie eine Zip-Datei.

Wollen wir nun Sicherungen in einem Cloud-Dienst speichern, bietet Akeeba eine Verschlüsselungsmöglichkeit an. Wird die Sicherungsdatei verschlüsselt, endet der dateiname mit *.jps. Diese kann nur entpackt werden, wenn man das entsprechende Passwort kennt.

Klicke dafür im Dashboard der Komponente auf “Konfiguration”. Im Abschnitt “Erweiterte Konfiguration” befindet sich die Einstellung “Archivierungsalgorithmus”. Dieses Dropdown stellst du jetzt von jpa auf jps.

Das sieht dann etwa so aus:

jps konfig

Wenn du dann auf den “Konfigurieren…” Kopf drückst, kannst du ein Passwort festlegen. Dieses wird dann beim Entpacken der Datei verlangt. Darum merke dir dieses Wort gut, damit du später die Datei noch entpacken kannst. Ansonsten ist deine Sicherung wertlos :).

Im gleichen Abschnitt eine Zeile weiter unten befindet sich die Einstellung “Datenverarbeitungsalgoritmus” (ACHTUNG: nur Pro Version!!). Hier kannst du nun dein Cloud-Speicherdienst auswählen. Das Dropdown bietet dir einige Möglichkeiten. In meinem Beispiel nehme ich “Zu Dropbox hochladen”.

dropbox konfig

Du kannst die Einstellungen wie in unserem Beispiel übernehmen. Danach klicke auf “Authentifizierung – Schritt 1”. Es öffnet sich ein Popup zum Dropbox-Speicherdienst. Idealerweise bist du bereits in deinem Dropbox-Konto angemeldet.

dropbox2 konfig

Bestätige den Zugriff und anschliessend sollte dir die Dropbox ein “Prima!” anbieten.

dropbox3 konfig

Danach klicke auf “Authentifizierung – Schritt 2”. Dabei wir er dir ein paar Authentifizierungs-Schlüssel in deine Akeeba-Konfiguration schreiben. Das könnte dann etwa so aussehen:

dropbox4 konfig

Schliesse die Konfiguration mit Klick auf “OK” ab.

Beachte, dass Dropbox nur eine max. Dateigrösse von 150MB übertragen lässt. D.h. wenn deine Sicherungs-Datei grösser als 150MB ist, musst du die Datei zerstückeln. Die Grösse legst du ebenfalls unter: “Archivierungsalgorythmus > Stückgrösse der Sicherungen”, dort wo du *.jpa zu *.jps eingestellt hast, fest.

Anschliessend speichere die Einstellungen. Fertig! Ab sofort wird dein Akeeba Backup die Sicherung ausführen und dann die *.jps Datei in deine Dropbox verschieben.

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