Ein Ausblick zur nächsten Major-Version – Joomla! 4.0

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Es steht noch nicht mal Joomla! 3.5 vor der Tür und schon macht man sich Gedanken über den nächsten grossen Major-Release, Joomla! 4.0.

Wie ich bereits vor einiger Zeit geschrieben habe, soll Joomla! 4.0 mit sämtlichen bisherigen Strukturen (MVC etc.) brechen und das Ganze möglichst ohne die Abwärtskompatibilität zu beeinträchtigen.

Inzwischen sind die Ideen etwas konkreter geworden.

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[groups_member group=”Leser”]Die CMS-Architektur (Struktur) von Joomla! ist tief im System verankert. Das berühmte MVC (Model – View – Controller) wirkt sich auf alle Elemente (Komponenten, Module, Plugins) des Systems aus. Hier was dran zu schrauben, ohne die Kompatibilität früherer Version zu stark zu beeinträchtigen gleicht einer Herkules-Aufgabe.

Doch ein paar unerschrockene Entwickler aus der Joomla!Community haben sich im Juli 2015 in Dänemark zu einem “Code Sprint” (kommt von der Scrum-Methode) virtuell oder real getroffen um sich dieser Herausforderung zu stellen. Was daraus entstanden ist, haben sie in einem Bericht veröffentlicht.

PHP 5.5.9 als Mindestanforderung

Das Ding mit der Mindestanforderung für PHP Versionen ist so eine Sache. Es gleicht dem Blick in die Glaskugel. Man sollte heute darüber entscheiden, was Morgen gängige Praxis sein wird. Auch hier haben sich meines Erachtens die Enwtickler eine vernünftige Marke gesetzt.

Erster Beta-Release im Mai 2016?

Was mich am Meisten überrascht hat ist die Tatsache, dass man schon zum nächsten J and Beyond Event im Mai 2016 eine öffentliche Betaversion präsentieren will. Wir warten ja noch alle sehnsüchtig auf 3.5 Version, da tönen solche Ankündigungen wie von einem anderen Planeten.

Nach MVC kommt die Orthogonal-Struktur

“Orthogonal Component Structure” soll das klassische MVC, dass wir seit Joomla! 1.5 kennen, ablösen. Zugegeben, den Begriff kenne ich nur aus der Geometrie und ist quasi das Gegenteil von Diagonal. Aber offenbar gibt es den Begriff auch in der linearen Algebra und nun auch in den Köpfen einiger Joomla!-Entwickler.

Orthogonal-Struktur in der CMS-Architektur würde bedeuten, dass es grundsätzlich zwei unterschiedlich verlaufende Funktionen in den Komponenten geben wird:

    • Vertikal Funktionen: Weblinks, Kontakte, Benutzer, Inhalte
    • Horizontal-Funktionen: Versionierung, Mehrsprachigkeit, Schlagworte, Kommentarfunktion etc.

Man könnte es fast mit einer Organisationsstruktur vergleichen. Es gibt Top-Down Rollen und Querschnittsdienstleistungen. Eine horizontale Komponente funktioniert eigenständig und ist nicht auf zusätzliche Funktionen aus anderen Komponenten angewiesen (nativ).

Eine vertikale Komponente hingegen braucht andere Komponenten, um ihre Funktion überhaupt wahrnehmen zu können. Tönt vielleicht komplizierter als es in Wirklichkeit ist.

Kein Migrations-Trauma mehr

Eines der grossen Ziele für die neue Version soll sein, dass jede vorhandene 3.x Version möglichst einfach auf die 4.x migriert werden kann, ohne dass es dabei zu einem kompletten Bruch mit den Drittanbieter-Erweiterungen kommt.

Dieses Trauma kennen wir ja bestens aus der Vergangenheit mit der Migration von 1.0 > 1.5 oder von 1.5 > 2.x. Und hier will man aus den Fehlern von damals lernen und es bei der nächsten grossen Migration besser machen. Aber da braucht es ganz bestimmt noch einige Geniestreiche der Entwickler. Lassen wir uns überraschen.

Natürlich hat man noch viele weitere Themen (Verwendung vom Composer, GPL 3 Lizenz, einhalten der Namespacing-Regeln usw.) diskutiert. Wer sich näher informieren möchte kann es auf joomla.org nachlesen. Der Link steht weiter unten im Quellenvermerk.

Wie gesagt das sind erst ein paar Ideen, die auch wieder angepasst oder gar verworfen werden können. Nichts ist so stetig wie der Wandel.

Quelle: volunteers.joomla.org/ [/groups_member]

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