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Joomla!Info Site-Umstellung

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Die Umstellung auf Joomla!Info war augenscheinlich. Nicht nur optisch hat sich einiges getan, sondern auch technisch.



Um es direkt zu sagen: die Seite läuft jetzt mit WordPress. Überrascht? Vermutlich schon. Kennt man den Prozess dahinter, erscheint dieser Schritt aber logisch.

Als ich die AboLeser über die Umstellung informiert hatte, kamen einige gute Feedbacks retour. Danke an dieser Stelle an alle, die sich gemeldet haben.

In diesem Artikel erlaube ich mir auch mal ein passendes AboLeser-Zitat mit einzupflegen.

Wieso diese Umstellung?

Da bin ich ganz nüchtern an die Sache heran gegangen. Wie jedes Jahr analysiere ich, die Situation:

  • Wie entwickelt sich das Joomla-Projekt
  • Wie entwickeln sich die Besucher- & Abozahlen der Site
  • Wie vernetzt sind die Artikel in Social-Media
  • Wie könnte man der Publishing-Prozess vereinfachen
  • Welche Erweiterungen habe ich installiert (Abos & kostenpflichtige)
    und kann ich welche rausnehmen (weniger ist mehr)
  • welche Kosten (reines Cash-Out) habe ich?
  • Baustellen wie: wie gut geht die Suche (Joomla hat zwei (com_search/com_finder) und keine der beiden geht bei mir richtig)
  • AMP mobil Ausgabe (bei Joomla fast ein Ding der Unmöglichkeit) Mobile wird aber bei Google immer wichtiger, was mache ich da?
  • K2-Komponente bringt keine Updates mehr, wie verwalte ich diese 900 Artikel die in K2 sind, wenn die keine Entwicklung mehr machen?
  • Wie bringe ich die Artikel in Joomla! 4 rein, wenn es keine CCK Komponente mehr gibt oder ich sie zurück in den Core migrieren muss

Viele Fragen haben mich beschäftigt und immer wieder mal suchte ich nach Lösungen, wie ich diese am besten beantworten könnte.


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Alle Pro & Contra abwägen

Da habe ich schon seit längerem eine WP-Testseite von Joomla!Info am Laufen. Und ich sah, dass die Meisten meiner heutigen Fragen/Probleme damit gelöst wären. Natürlich steht dem gegenüber die emotionale Verpflichtung, ein solches Portal mit Joomla! anzubieten.

Aber soll ich alle diese Nachteile Jahr für Jahr schlucken, damit die Joomla! Leser ihre Artikel in ihrem bevorzugten Joomla-CMS lesen können? Und die Seite wird ja jedes Jahr grösser und ein Umstieg, der so oder so ansteht, wird damit nicht einfacher….

Hinzu kommt die ungewisse Zukunft. Wann kommt Joomla! 4.0? Wie aufwendig wird die Migration. Laufen die Erweiterungen noch?

«Hier ist bereits seit über einem halben Jahr ein Relaunch geplant. Aber sicher mache ich kein Relaunch, wenn eine neue Version angesagt ist.»

Feedback: Oliver Kirstein, designundarchitektur.ch

Seien wir ehrlich: rein fürs Lesen spielt es doch keine Rolle, ob da unter der Haube ein WP oder Joomla! läuft. Oder doch?

Wertvolle Erkenntnisse

So habe ich mir ein Herz gefasst und das Projekt in Angriff genommen. Daraus sind aber auch viele wertvolle Erfahrungen entstanden, die ich in Zukunft wiederum als Artikel zur Verfügung stellen kann.

  • z.B: Wie bringe ich K2 Artikel ins WordPress
  • Wie portiere ich die Nutzerkonten
  • Was mache ich mit gelösten Lese-Abos
  • Wie übernehme ich die Newsletter-Konten
  • usw.

Alles spannende Dinge, die wiederum für die Leser meiner Site interessant sein könnten.

«…daher sind Berichte über Joomla-Alternativen sehr wichtig.»

Feedback: Ernst Brandauer, brandauer.net

Jetzt ist hier also WordPress am Start. Hast du gewusst, dass der Joomla! Core Entwickler-Blog von 2005-2008 auch WP war?


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Ich denke es ist weniger ein Votum für oder gegen ein CMS. Vielmehr ist es eine Frage: mit welchem Werkzeug ich meine Arbeit am besten erledigen kann. Nach einigen Monaten Parallel-Betrieb kann ich sagen, dass WP für meinen Workflow sehr viele Vorteile bringt.

In den kommenden Wochen werde ich weitere Artikel veröffentlichen. Ich habe Ideen zum Thema: Finanzen, Migration/Umstellung und Usability gesammelt, die ich gerne gesondert behandeln möchte.

Was denkst du über den Entscheid? Kannst du ihn nachvollziehen oder ist es für dich unverständlich? Lass es mich wissen unten in den Kommentaren oder etwas persönlicher per Email.

Roger Perren

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