Fragwürdiges Verhalten beim Sites Guru

myjoomla sites guru

Inzwischen sollte Phil Tylor als Sites Guru jedem bekannt sein. Er fällt gerne auf. Mal mit öffentlichen Beleidigungen über Twitter, unerlaubtes Veröffentlichen von personenbezogenen Daten und noch ein paar andere Sachen.

Liest man beispielsweise seine AGBs genau durch, würde man nie im Leben diesen Bedingungen zustimmen. Doch leider machen das die wenigsten. So werden Dienste bei Kündigung auf den Endtermin sofort geschlossen. Bereits bezahltes Geld einbehalten und die Möglichkeit verwehrt, seine Kundendaten zu löschen. Zudem hinterlässt er auf den angebundenen Websites seine Verbindungsschlüssel in der Datenbank, die jederzeit wieder aufgegriffen werden können. So weiss er sofort, wer und wann diese Seite schon mal mit seinem Dienst verbunden waren.

Die totale Überwachung, nicht nur der Sites, sondern auch der Kunden! Ich habe ja schon ein paarmal darüber berichtet.

Inzwischen hat er sich seinen Monitoring-Service einen neuen Namen gegeben. Jedoch schützt der neue Name nicht vor dem alten Besitzer dahinter. Neustes Beispiel ist diese Google Werbung.

Sucht man auf Google nach dem Monitoring Service Watchful.net, erhält man den Hinweis, doch zuerst den Guru Service zu testen.

Ein weiterer Versuch, nichts-ahnende Kunden zu sich zu locken, ist seine Landingpage. Sucht man nach einem bestimmten Stichwort erscheint diese, dank der SEO Keyword-Analyse, bei den Suchresultaten immer ganz zuoberst. Dabei tut er so, als wäre es nicht sein Interesse den Dienst anzupreisen, sondern man solle sich anhören, was seine Kunden dazu meinen.

Es gibt einen Grund, warum uns so viele Menschen ihre Website-Verwaltung anvertrauen. Aber bitte, glauben Sie nicht unserem Wort, sondern überprüfen Sie, was andere sagen...

Auszug aus der Metadescription der Landingpage vom 12.12.2019

Auch hier ist erkennbar, was die Absicht hinter dieser Landingpage ist. Andere schlecht reden, um selber besser dazustehen. Das hat nichts mehr mit Eigenwerbung zu tun, sondern dahinter steckt eine klare Absicht/List, Kunden von anderen Diensten fernzuhalten. Da kann man nur den Kopf schütteln!

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Mal ehrlich: willst du einer solchen Person deine privaten Kundendaten anvertrauen? 

Der Sites Guru – Was ist ein Guru?

Schaut man bei Wikipedia, was ein Guru ist, kann man folgendes daraus lesen:

Guru = Ein spiritueller Lehrer aus dem Hinduismus, der für den Schüler unentbehrlich für die Suche nach Wissen und den Weg zur Erlösung ist.

Wer seinem Service so einen Namen gibt, der transportiert gezielt diese Philosophie vom Lehrer, der alles weiss und vom dummen Schüler, der ohne seinen Lehrer verloren geht. Das Zeigt die Arroganz hinter so einem Namen. Brauchst du wirklich einen Guru? Musst du deine Websites wirklich einem Guru anvertrauen? Bist du ohne den Guru wirklich verloren?

Nicht alles was legal ist, ist legitim

Offenbar scheint es mit dem Monitoring Service derart arg zu stehen, dass Phil immer neue Graubereiche ausnutzen muss. Spricht man ihn drauf an, wird er schnell beleidigend und sagt: «Ich darf das. Das sind meine Regeln!» Hier ein kleines Muster davon, im letzten Abschnitt:

Das sind unsere Bedingungen. Wenn du mit diesen nicht einverstanden bist, dann starte kein Abo.

Auszug aus den mysites.guru AGB vom Dezember 2019 Tweet

Auch im Unternehmertum gibt es eine bestimmte Ethik und Moral, die zum guten Ton einer Firma/Service gehört. Nebst dem Leitbild/Purpose, dass die Werte einer Firma hochhält, gibt es ungeschriebene Gesetze, die ein guter Unternehmer mit Charakter einhält. Phil scheint das nicht zu stören und ritzt diese gleich an diversen Stellen. Die Reputation ist nachhaltig geschädigt. Da hilft ihm auch kein neuer Name als «Sites Guru».

Darum überlege dir gut, welchem Dienst du für deine Websites aussuchst. Inzwischen gibt es drei davon, die vom Funktionsumfang ebenbürtig oder gar besser sind. Bei diesen Services bekommst du kundenorientiertes, hilfsbereites und korrektes Verhalten kostenlos dazu.

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2 Antworten

  1. Irgendwie hat sich in der ganzen Zeit nichts geändert, oder?
    Für jemanden der da raus ist, wirkt es schon fast amüsant. Für die Kunden sicher nicht. Und Roger Perren bleibt immer der, der den Finger offen auf die Wunden legt.
    Dir und allen Lesern eine schöne Weihnachtszeit und bald dann auch einen guten Rutsch. Auch wenn ich sicher bin, dass 2020 auch nix ändern wird.

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