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Donnerstag, 25 Juli 2013 06:07

3.1.2, 3.1.3, 3.1.4 – Was ist passiert?

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Was in diesen Tagen an Joomla! 3 Versionsnummern im Netz kursiert, ist ein bisschen verwirrend. Vielleicht nicht ganz so seltsam wie der Versionssprung von Joomla 1.7 auf 2.5.

Aber lassen wir das und erklären, was es mit den Versionsprüngen in der 3er Version auf sich hat, damit jeder weiss, was genau passiert ist.

Wie bereits gestern geschrieben, musste die verfrühte Veröffentlichung von Joomla 3.1.2 Anfang dieser Woche korrigiert werden. Verschiedene Akeeba Admin Tools Nutzer bekamen den Hinweis, ihre Installation zu aktualisieren, was dann auch umgehend gemacht wurde. Aber eigentlich waren das nur Testpakete, die für das Joomla Bug Suqad Team (JBS) vorgesehen waren. 

Tatsache ist nun, dass diese Pakete fehlerhaft waren und dass diese Nutzer nun fehlerhafte Joomla! Installation haben. Nach tagelangen Fehlersuche hat man festgestellt, dass der Fehler in der Schlüsseldatei (restore.php) des Update-Managers selber zu finden ist. D.h. der Update-Prozess zerstört die Installation schon bevor das Update-Paket fertig installiert ist. Nachdem man dieses Problem entdeckt hatte, ist man nun daran, eine gute Lösung für diesen Fehler zu finden.

Obwohl es so aussieht, dass nur die Seiten mit der Version 3.1.2 betroffen sind, ist es wichtig, dass auch diese Nutzer die Möglichkeit erhalten, die beschädigte Datei im automatischen Updater zu ersetzen.

Die 3.1.2, die eigentlich niemals erschienen ist, ist keine offizielle Version. Die Version 3.1.3 die erscheinen wird, hat nur zum Ziel, die defekte Datei in der 3.1.2 zu ersetzen. Der Update-Prozess sieht wie folgt aus:

  • - Jeder, der momentan die Version 3.1.2 installiert hat, muss die 3.1.3 installieren!
  • - Benutzer, die aktuell die 3.1.1 installiert haben, können direkt auf die 3.1.4 aktualisieren.

 

So können Benutzer, die versehentlich 3.1.2 installiert haben, mit der Version 3.1.3 den Fehler beheben und dann ganz normal die Version 3.1.4 installieren. Sollte es für die Joomla 3.1.2 Nutzer mit dem automatischen Updater Probleme geben, gibt es zwei alternative Wege die Seite zu aktualisieren.

Entweder man nimmt anstelle des automatischen Joomla-Updater die Aktualisieren-Funktion im Erweiterungen Manager oder man kann die beschädigte Datei manuell via FTP-Client ersetzen. Wer dies manuell tut, sollte darauf achten, dass die Datei-Berechtigungen (CHMODS) auf dem Webserver (gleich wie die übrigen Joomla!-Dateien) korrekt gesetzt sind.

Wer das Update mit dem Erweiterungen-Manager machen will, sollte nach Abschluss der Installation auch die Datenbank überprüfen und nötigenfalls reparieren. Denn viele Probleme die uns gemeldet werden, stammen oft von nicht aktuellen Datenbank-Tabellen.

Einen grossen Dank geht an alle Tester, die diese CMS Vorversionen installieren und dann umgehend die Probleme melden. Dieses Engagement hilft uns, dass kein defektes Update-Paket ausgerollt wird. So ist Joomla nicht nur ein ein grossartiges CMS-Tool, sondern zeigt auch eine super Zusammenarbeit zwischen den Entwicklern und der Community.

Doch bevor man im September die erste 3.2 Beta veröffentlichen kann, wird es noch ein Update auf 3.1.5 geben.

Quelle: community.joomla.org

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