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Sonntag, 30 August 2015 10:56

Das Potenzial der Bilderoptimierung

Geschrieben von
Das Potenzial der Bilderoptimierung Dustin Lee

Der grösste Teil aller Websites (90%) nutzen die Vorteile komprimierter Bilder noch nicht. Dabei liegt gerade hier das grösste und zugleich einfachste Optimierungspotenzial.

In Zeiten wo Bilder immer grösser und Geräte immer mobiler werden, ist es umso wichtiger, keine Lade-Performance zu verschenken. Hier setzen die online Bildoptimierungsdienste an. Ich habe einige im Einsatz getestet und miteinander verglichen.

Als erstes ist es wichtig zu wissen, was diese Dienste machen und was nicht. Lade ich ein Bild mit 1000 x 1000 Pixel hoch, wird es auch nach der Komprimierung immer noch die gleiche Pixelanzahl haben. Auch an der Pixeldichte (dpi) wird nicht geschraubt. Die Komprimierung verändert Grösse und Qualität des Bildes nicht.

Was machen Bildoptimierer?

Es werden lediglich die Bildinformationen komprimiert und unnötige Meta-Infos (XMP- und EXIF-Daten) ausgeklammert. Je nach Bild kann die Dateigrösse 20-40% reduziert werden, ohne an Qualität oder Format einzubüssen. Und was das für die Ladezeiten der Site bedeutet, kann sich jeder selber ausrechnen.

Mit der Komprimierung meiner rund 1'000 Bilder hier auf www.joomlainfo.ch, wurde der verwendete Webspace um fast 50 MB reduziert.

Welchen Möglichkeiten der Komprimierung habe ich?

Um seine Bilder zu komprimieren, gibt es grundsätzlich drei Möglichkeiten. Egal welcher Service ich verwende, diese drei Möglichkeiten gibt es immer:

  • Via Web-Interface hochladen, optimieren lassen und anschliessend wieder lokal speichern und verwenden.
  • Via URL abfragen, vorausgesetzt, die Bilder befinden sich auf einem Webserver der online zu erreichen ist.
  • Via API Schnittstelle: die Bilder werden „on the fly“ beim Hochladen ins CMS optimiert oder bereits vorhandene können auch nachträglich optimiert werden.

Drag and Drop

Je nach Upload-Methode und Menge der Bilder, ist die Dienstleistung in der Basisversion bei vielen Anbietern kostenlos. Sind es mehr oder kommt eine API zum Einsatz, kommen die unterschiedlichsten Preispläne zum Zug.

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Welcher Service passt zu mir?

Vieles dreht sich um die Frage: Brauche ich die Optimierung einmalig und nur für eine Site, dann spielt es eigentlich keine Rolle. Denn praktisch jeder Service deckt mein Bedürfnis in der kostenlosen Version ab.

Bin ich aber eine Agentur, die grössere Mengen an Bildern zu komprimieren hat, macht ein kostenpflichtiger Service druchaus Sinn. Diese können je nach Datenmenge in Kombination mit einem Monats- oder Jahresabo bezogen werden. Oder möchte ich gerne pro Kunde und Website eine feste Optimierungs-Grösse (Quota) festlegen und bei Bedarf abrechnen, dann muss ich genau prüfen, ob dass der Service meiner Wahl anbietet.

Ebenso wenn es darum geht, die API in meine Joomla!-Site mit einer Extension einzubinden um den Prozess zu automatisieren. Hier kenne ich kraken.io (via jch-Optimize) und imagerecycle.com mit eigener Komponente, die sowas anbieten. Für die anderen Dienste (Tinypng oder smush.it von imgopt.com) gibt es leider noch keine passende Joomla! Erweiterung.

Die Vorteile von imagerecycle.com

Mit den eben erwähnten Möglichkeiten gefiel mir persönlich der Dienst von imagrecycle.com sehr gut. Der Dienst ist gegenüber den anderen erwähnten noch sehr jung aber vielversprechend. Zudem hat der Betreiber Tristan Hervouet (JoomUnited) schon sehr grosse Erfahrung in Medien-Management in Wordpress und Joomla.

Der neue Dienst imagerecycle.com eignet sich besonders für die Optimierung der Bilder „on the fly“ (beim Hochladen) via integrierter API. Zudem bietet die Komponente einen automatisierten Dienst, den man via Cronbefehl automatisch jede Nacht/jede Woche auf der Site automatisch laufen lassen kann. Für jeden Kunden kann man eine eigene API mit einem Grössen-Maximum definieren.

Als einziger, mir bekannter Dienst optimiert er nicht nur Bilder in gif, png und jpg sondern auch PDF Dokumente. Zudem ist es möglich, die bereits komprimierten Bilder wieder in die Originalform zurück zu verwandeln (z.B. sinvoll bei Joomla! core-eigenen Bildern, damit die Hash-Werte wieder stimmen). Sonst meckern Monitoringdienste wie Admintools oder Watchful.li, dass Corefiles manipuliert wurden.

Service Vergeich

Fazit

Bevor man unnötig viel Zeit und Geld in die Suchmaschinen-Optimierung steckt, sollte man sinnvollerweise da anzusetzen, wo es am effizientesten ist. Bei der Komprimierung der Bilder. Sind Bilder kompakt und klein, lädt die Site viel schneller und belastet den Server und die Leitungen weniger. Und eine schneller ladende Site gefällt nicht nur den Besuchern sondern auch den Suchmaschinen. D.h. es ist auch SEO relevant.

Probiere es gleich selber aus und teste, wie du deiner Site einen Lade-Schub mit kleineren Bildern verpassen kannst. Dies kannst du prüfen, indem du einen Performance-Test bei GTMetrix oder webpagetest.org vor und ein Performance-Test nach der Optimierung laufen lässt.

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